Peter Herger
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Unternehmer mitten in der Digitalisierung

Ja zur Kirchensteuersteuerinitiative

28.03.2014

Zürich, 27. März 2014
Medienmitteilung


Ja zur Kirchensteuersteuerinitiative

Delegiertenversammlung der FDP Kanton Zürich beschliesst Ja-Parole


Die Delegierten der FDP Kanton Zürich haben nach einer umfassenden Güterabwägung die Ja-Parole zur Kirchensteuerinitiative beschlossen.

 

Als einziges Traktandum stand an der heutigen Delegiertenversammlung die Parolenfassung zur Kirchensteuerinitiative auf dem Programm. Befürworter wie Gegner der Initiative haben nochmals leidenschaftlich für ihren Standpunkt geworben. Die differenzierten Diskussionen zeigten einmal mehr, dass Entscheide im Zusammenhang mit Religion unabhängig vom politischen Standpunkt sehr persönlich geprägt sind.

 

Unter den freisinnigen Delegierten bestand ein breiter Konsens darüber, dass die Landeskirchen wertvolle Leistungen für die Gesellschaft erbringen. Den Befürwortern ging es allerdings um einen prinzipiellen ordnungspolitischen Entscheid: Unternehmen sollen von der Kirchensteuerpflicht befreit werden, weil juristische Personen grundsätzlich religions- und konfessionslos sind. Die Initiativgegner sahen demgegenüber die realpolitische Konsequenz im Vordergrund, dass bei einem Wegfall der Steuergelder die erbrachten Leistungen der Kirchen zukünftig vermehrt aus der Staatskasse finanziert werden müssen.

 

Schliesslich schloss sich eine Mehrheit der Delegierten den Argumenten der Initiativbefürworter an. Die Delegiertenversammlung fasste mit 59:49 Stimmen die Ja-Parole.

 

Kontakte:
Beat Walti, Parteipräsident, walti@fdp-zh.ch
Urs Egger, Geschäftsführer, egger@fdp-zh.ch