Peter Herger
Peter Herger
Unternehmer mitten in der Digitalisierung

Soziales Engagement ist breit gefächert

Veröffentlicht am 02.05.2014 von Peter Herger | 0 Kommentar(e)

Jährlich entrichten die juristischen Personen im Kanton Zürich über 100 Millionen Franken an Kirchensteuern. Dieser Steuerpflicht können sich jene aber im Gegensatz zu den natürlichen Personen nicht entziehen. Und die so beschaffenen Mittel fliessen nur den drei anerkannten Landeskirchen (röm.-kath., reformiert und christkatholisch) im Verhältnis zu ihrer Mitgliederzahl zu.

Dabei geht es nicht primär um den Betrag, den einzelne Unternehmen bezahlen müssen, sondern viel mehr ums Prinzip. Was haben Unternehmen mit der Kirche am Hut? Nichts!

Die Aussage der Gegner, dass man sich als Unternehmen solidarisch zeigen soll, da die Kirche so viel Gutes tut, ist ziemlich einseitig. Jedem Unternehmen sollte es frei stehen, welche Organisationen sie unterstützt. So sind die Kirchen bei weitem nicht die einzigen Organisationen die sich für die soziale Wohlfahrt und gar die Jugend engagieren. Aber die Kirchen sind die einzige Organisation die Gelder bekommen, ohne sich dafür bemühen zu müssen. Dies wiederspricht jeglicher Logik.

Gleichzeitig kommt die Initiative des Blauen Kreuz, welche ein striktes Werbeverbot für Alkohol auf Sportplätzen und Sportveranstaltungen fordert. Sportvereine die sich für den Nachwuchs engagieren sollen bestraft werden, dass Firmen Ihnen freiwillig Gelder und Infrastruktur zur Verfügung stellen, weil diese Firmen Alkohol anbieten. Der Breitensport und der Nachwuchs leben genau von diesen freiwilligen Unterstützungsbeiträgen und braucht diese zum Überleben, um auch in Zukunft dem Nachwuchs die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen zu können.

Deshalb gilt für mich am 18. Mai 2014 ein klares Statement für die breite Nachwuchsförderung und Ja zur Kirchensteuer-Initiative und Nein zur Alkohol-Initiative

Herzlich
Peter Herger

Kommentare
Dieser Blog-Eintrag wurde noch nicht kommentiert.
 Security code