Peter Herger
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Unternehmer mitten in der Digitalisierung

Meine Meinung zur Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“

Veröffentlicht am 02.02.2011 von Peter Herger | 2 Kommentar(e)

 Bis ich letzten Herbst abgeben konnte, war auch in meiner Wohnung über 15 Jahre lang ein Sturmgewehr. Meist war es irgendwo im Büro, da ich mich nicht traute, es mit den restlichen Militärsachen im holzigen Kellerabteil aufzubewahren. Als ich kurzfristig Untermieter hatte, war es mir allerdings auch im Büro nicht immer ganz wohl. Aber wohin sollte ich es sonst tun, ohne einen riesigen Aufwand zu betreiben? Also stand es in einer Ecke, mit der einzigen Funktion einmal im Jahr zum Obligatorischen oder für einen WK parat zu sein. Nun bin ich froh, bin ich es los, denn ich habe definitiv keinen Verwendungszweck für diese tödliche Waffe.

Man kann diskutieren wie man will, ein Sturmgewehr ist gefährlich. Auch wenn es in der Zwischenzeit offiziell ohne Munition im Privathaushalt ist, kann die Gefahr nicht ausgeschlossen werden, denn Munition ist einfacher verfügbar als eine Waffe.

Mit Spannung verfolge ich die Diskussionen rund um die Waffeninitiative. Immer wieder stelle ich fest, wie Herren eine Generation vor mir über die disziplinierten Schweizer Soldaten sprechen, die in Eigenverantwortung seit Jahren das Gewehr behüten. Ich gebe zu, es passiert verhältnismässig wenig, doch jeder Zwischenfall ist einer zu viel. Und in der heutigen Zeit hat sich auch vieles verändert. Man lebt mehr in Wohnblöcken mit halb offenen Kellerabteilen oder gar in Wohngemeinschaften. Dass sich auch der Respekt untereinander verändert hat, gilt es ebenfalls zu berücksichtigen.

Für Jugendliche ist der Einsatz und Umgang mit einer Waffe auch nicht mehr fremd. Früh lernt man auf der Spielkonsole, zu zielen und abzudrücken. Der Unterschied zum echten Sturmgewehr mit dem Rückschlag kommt dabei erst nach dem ersten Schuss.

Ich sehe nicht ein, was gegen die Initiative spricht. Das Argument, es seien nach Annahme und Umsetzung der Initiative nur noch illegale Waffen im Umlauf, ist weit hergeholt. Jäger, Sportschützen und Sammler können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Sie haben für eine Waffe einen Bedarfsnachweis zu erbringen und zu zeigen, dass sie mit ihr umgehen können. Keine Frage, dass es bequemer ist, einfach die Armewaffe dafür zu benutzen. Aber selbst fürs Autofahren wird ein Fähigkeitsausweis verlangt, wieso soll das nicht auch für Waffen gelten?! Zudem bin ich überzeugt, je weniger Schusswaffen – legale und illegale – im Umlauf sind, desto weniger Unfälle passieren damit.

Kommentare
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